Kirchort Dermbach

Katholische Kirche Dermbach

St. Peter und Paul 

Die Kirche ist zum einen geprägt vom Barockstil mit seiner ausdrucksvollen, lebendingen Formgebnung als Zeichen der Lebens- und Sinnesfreudigkeit,

wie es für die Zeit der kath. Erneuerung nach der Reformation typisch war -

und zum anderen durch die hier wirkenden Franziskaner.

Unter dem damaligen Fürstabt von Fulda "Adolph von Dalberg"  wurde der Bau einer Kloster- und Pfarrkirche, sowie das angrenzende Franziskanerkloster (heute Pfarr- und Gemeindehaus)

in Auftrag gegeben.

Grundsteinlegung der Kirche war am 30. September 1730. 

Am 17. August 1735 wurden Kirche und Kloster durch den damaligen Weihbischof und

späteren Fürstabt bzw. Fürstbischof  "Amand von Buseck zu Ehren der "Fünf Wunden Christi" geweiht.

In den Wirren der Säkularisation (Kulturkampf) wird auch die Fürstabtei Fulda von weltlichen herrschern vereinnahmt.

Das Franziskanerkloster in Dermbach wird durch Erlaß des Großherzoges

"Carl August von Sachsen-Weimar-Eisenach" am 26. Juni 1818 offiziell aufgehoben.

Seit 1996 sind Kirche und Pfarrhaus wieder kirchliches Eigentum. 

Nach der deutschen Wiedervereiningung wechselt die kath. Kirchengemeinde

vom Bistum Erfurt zum Bistum Fulda.