Kirchort Vacha
Katholische Kirche Vacha
St. Elisabeth
Als sich im Jahr 1552 das Vachaer Servitenkloster auflöste, erlosch der katholische Glaube in der Stadt.
Erst im Jahr 1832 wurde die katholische Seelsorge wieder zugelassen,
die von der Pfarrei Buttlar übernommen wurde.
1870 wohnten vierzehn Katholiken in Vacha, mit der Industralisierung des Werratals kamen in den folgenden Jahren auch immer mehr katholische Christen nach Vacha.
Es regte sich der Wunsch nach einer eigenen Kirche und somit diente ab dem Jahr 1874 ein großer Raum der "Alten Münze" den Katholiken als Gebetsraum.
Im Jahr 1903 besuchte Bischof Adalbert Endert aus Fulda Vacha und machte sich ein Bild vom Gebetsaal, daraufhin wurde ein passendes Grundstück für den Bau einer Kirche erworben.
Am 14. August 1906 wurde der Grundstein für eine Saalkirche mit eingezogenem Chor gelegt
und bereits am 14. April 1907 wurde sie als St. Elisabeth geweiht.
Im Jahr 1909 erhielt die katholische Kirche mit Kurator Schuhmann einen eigenen Pfarrer.
Der Bau des Pfarrhauses hinter der Kirche erfolgte im Jahr 1927 unter Pfarrer Büttner.